Atlanta ist eine der LBGT-Hochburgen der USA (LGBT steht für lesbian, gay, bisexual, and transgender). 2006 betrug der Anteil der LGBT-Bevölkerung in Atlanta 12,8 % (die Quelle dafür gibt es
hier)! Lediglich in Seattle und San Francisco ist der Anteil noch höher.
Wie ich erfahren musste, ist der Christopher Street Day ein Gedenktag, der nur im deutschsprachigen Europa bekannt ist. In den USA kennt niemand den CSD, statt dessen gibt es je nach Stadt unterschiedliche Paraden. Eine der größten findet jedes Jahr - wie sollte es anders sein? - in Atlanta im Rahmen des
Pride Festivals statt.
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| LGBT ist auch Wahlkampf |
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| Keine Ahnung, wofür der Typ protestiert hat |
Wie in den USA üblich ist die Parade (mittlerweile) ziemlich kommerziell
und wird schamlos für politischen Wahlkampf ausgenutzt.
Nichtsdestotrotz war sie sehenswert und unterhaltsam. Außerdem gab es
jede Menge Geschenke abzustauben. Meine Ausbeute: 2 Lutscher, 1
Zuckerstange, 2 pinke Stifte, 1 Hundeknochen, 3 Packungen Gleitmittel
und 32 Kondome. Nicht zu vergessen: jeweils ein Flugzettel von Bob
Gibeling (persönlich von ihm überreicht) und den Drag-Queens The
Amorettes (ebenfalls persönlich überreicht).
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| Die Ausbeute des Umzugs. |