Dienstag, 27. Mai 2014

Boston

Letztes Wochenende war ich in Boston um eine Freundin zu besuchen. Was soll ich sagen? Boston ist wirklich schön, ganz anders als Atlanta, nicht so amerikanisch, vielmehr europäisch. Und - für amerikanische Verhältnisse - hat Boston eine reiche Geschichte.

Neben der obligatorischen Duck-Tour in einem Amphibienfahrzeug durch die Straßen und Gewässer Bostons, führte mich der Freedom Trail, ein selbstgeführter Stadtrundgang entlang einer roten Linie, zu den historischen Orten und Ereignissen, welche zur Unabhängigkeit der USA führten.

Aussicht vom Skywalk Observatory auf den Charles River.
Aussicht vom Skywalk Observatory auf den Charles River.

Duck Tour Amphibienfahrzeug
Duck-Tour Amphibienfahrzeug

Charles River
Charles River

Hinterhofgasse

Acorn Street im Stadtteil Beacon Hill
Acorn Street im Stadtteil Beacon Hill. Eine der letzten Straßen, die noch genauso aussehen wie zur Gründungszeit von Boston. Ich habe Bilder von dieser Straße (angeblich die meistfotografierte der USA) im Vorfeld gesehen, bin dann aber nur zufällig vorbeigelaufen.
Massachusetts State House
Massachusetts State House

Statue von George Washington im Boston Public Garden
Statue von George Washington im Boston Public Garden

Boston Public Garden
Boston Public Garden

Boston Common. Jede der Flaggen steht für einen gefallenen amerikanischen Soldaten. An dem Montag war außerdem auch Memorial Day (Gedenktag).

Trinity Church
Trinity Church

Cranary Burial Ground
Cranary Burial Ground. Die Opfer des Boston Massakers vom 5. März 1770 sowie diverse Berühmtheiten sind hier bestattet.

Christopher Columbus Waterfront Park
360°-Blick im Christopher Columbus Waterfront Park.

Old State House
Old State House

USS Constitution
USS Constitution. Das älteste seetüchtige Schiff der Welt.

Leinen los!
Leinen los!

Bunker Hill Monument
Bunker Hill Monument

Castle Island Park
360°-Blick im Castle Island Park

Nach einem Abstecher nach Harvard, hab ich vor der Küste Bostons Wale beobachtet.

Statue von John Harvard
Die goldene Schuhspitze von John Harvard muss man bei einem Besuch der Harvard Universität berühren.
 Harvard

Skyline von Boston
Skyline von Boston
Flosse eines Buckelwals
Flosse eines Buckelwals
noch zwei Buckelwale
noch zwei Buckelwale
 

Donnerstag, 22. Mai 2014

This is Braves Country

Amerikanische Sportarten können (mitunter) ziemlich langweilig sein. Das gilt insbesondere für Baseball. Ein paar meiner Kollegen am Georgia Tech finden das jedoch überhaupt nicht. Sie sind regelrechte Sportfanatiker, denen jeder einzelne Ballwurf unter die Haut geht. Grund genug für mich, mir das wenigstens einmal anzuschaun, insbesondere wenn es sich um ein Bobble-head-Spiel handelt. Bobble-head - so nennt man die Figuren mit den wackeligen Köpfen, die einem vom Amaturenbrett im Auto immer zunicken. Als Wackelkopf gab es den Atlanta Braves-Spieler Andrelton Simmons, Gewinner des Gold Glove 2013 ("Goldener Handschuh").

Turner Field
Turner Field

Stadion von innen

Bobblehead Andrelton Simmons
Bobblehead Andrelton Simmons

Zum Spiel. Das war gar nicht so ereignislos wie erwartet. Nachdem die Braves bis zum 6. Inning 2:4 zurück lagen, machten sie im 7. Inning 3 Punkte und lagen 5:4 in Führung. Im 9. und letzten Inning machten sie schließlich einen "Strike Out", d.h. die gegnerische Mannschaft traf keinen einzigen der gewurfenen Bälle!

Samstag, 17. Mai 2014

East Atlanta Beer Fest (EABF)

Die USA sind nicht gerade für ihr Bier bekannt. Bud Light, Miller Light, Natural Light und wie sie alle heißen verdienen allesamt nicht Bier genannt zu werden! Doch es gibt Hoffnung: neben den großen Brauereien gibt es auch unzählige, sogenannte Mikrobrauereien, die regelrechte Perlen hervorbringen. Natürlich muss man so etwas feiern, am besten auf einem Bierfest. Ich bin mir nicht sicher, wovon es mehr gibt, Mikrobraueren oder Bierfeste. Ist am Ende auch egal.

Vier Bier
 
Prost!


Das East Atlanta Beer Fest (EABF) ist eines der größeren Bierfeste, gelegen im Osten Altantas. Über 175 Brauereien stellen eine Auswahl ihrer Biere aus. Für $40 bekommt man einen kleinen Plastikbecher und kann anschließend fünf Stunden lang so viel Bier trinken, wie man will, oder kann. Wohlgemerkt am Nachmittag. Um dieses Gelage zu überstehen, tragen viele selbstgebastelte Pretzelketten. Ursprünglich nur aus Pretzeln bestehend, die auf einer Schnur aufgereiht waren, wurde die Pretzelkette stetig weiterentwickelt und trägt heutzutage auch Chips, Käsestäbchen, Kekse und Minisalamis.

Ich mit Pretzelkette
Ich mit Pretzelkette