Sonntag, 22. September 2013

Atlantas Musik-Festival

Marihuanageruch, wässriges Dosenbier, überteuertes Fastfood, tanzende Menschenmassen und jede Menge ROCK. Das war Music Midtown 2013. Freitag 16 Uhr fing alles an, bei strahlendem Sonnenschein. Die meisten Bands, die am Freitag auftraten, kannte ich jedoch nicht. Lediglich Jane's Addiction sagte mir was, welche, ganz nebenbei, eine phänomenale Show abgeliefert haben. Star des Abends waren jedoch Journey - ich würde mal sagen, das amerikanische Äquivalent zu den Scorpions. Natürlich gipfelte alles in ihren Hit "Don't Stop Believing".

Schlange stehen am Einlass
Schlange stehen am Einlass, so ungefähr fünf Blocks lang (es dauerte zum Glück nur 20 Minuten)

Piedmont Park

Samstag war die Besetzung hochkarätiger, auch wenn es den halben Tag regnete uns sich der Park in eine riesige Schlammpfütze verwandelte. Weezer waren der Hauptgrund für mich, auf das Festival zu gehen. Nun ja, was soll ich sagen, ich war ein bisschen enttäuscht. Der Klang war einfach nicht so gut, wenngleich es gegen Ende bedeutend besser wurde. Außerdem haben sie die 60 Minuten kaum voll gekriegt. Hatten die etwa keine Lust? Weitere Bands, die mir im Geständnis blieben, waren Arctic Monkeys und Imagine Dragons.

Reignwolf im Regen
Reignwolf im Regen

Schlamm

Überall Menschen

Atlanta am Horizont

Meine persönlichen Höhepunkte waren die Yeah Yeah Yeahs und insbesondere Queens of the Stone Age. QOTSA waren einfach nur der Hammer! Die wollten gar nicht aufhören zu spielen und haben 15 Minuten überzogen. So soll es sein! Headliner waren die Red Hot Chilli Peppers. Ihre Show war solide, aber nicht überwältigend. Sie waren einfach viel zu leise. Die Leute um mich herum schrien die ganze Zeit nur "turn it up".

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