Anschließend habe ich mich dann doch einmal über die Einreisebestimmungen der USA informiert. Im Internet gibt es ziemlich widersprüchliche Meinungen dazu. Am Ende zählt jedoch nur die Meinung der amerikanischen Zoll- und Grenzschutzbehörde, d.h. U.S. Costums and Border Protection (CPD). Was generell erlaubt oder verboten ist, erfährt man hier. Detaillierte Informationen über die Einführung von Agrarprodukten gibt es hier. Die Angaben sind jedoch häufig wage. So sind Gewürze, Essige, Öle, Honig, Kaffee, Tee, Backwaren, Süßigkeiten und haltbar gemachter Käse generell erlaubt. Von Reis wird abgeraten, da er häufig Insekten enthält, strikt verboten ist die Einfuhr jedoch nicht. Aufgrund der Gefahr von u.a. BSE und Maul- und Klauenseuche ist der Import von frischem, getrocknetem oder eingemachtem Fleisch untersagt. Sofern es sich um Dosenfleisch handelt, gibt es je nach aktueller Gefahrenlage, d.h. je nach Tier, Ausnahmen. Im Zweifel muss man sich an die CPD wenden. Bei meiner Einreise waren Huhn, Fisch und Schwein (aber nur in der Dose) erlaubt, während Rind strikt untersagt war.
Im Vorfeld las ich nur von dem Verbot von Geflügel und Rind, weshalb ich einige der gekauften Wurstwaren vorsorglich zuhause ließ. Das gewonnene Gewicht füllte ich mit Haribo, Milchreis, Fenchel-Anis-Kümmel-Tee (hab ich in den USA noch nicht gesehen) und Backzutaten (macht sich praktischer beim Backen deutscher Rezepte) auf.
| Eingeführte Lebensmittel |
Seltsam ist zudem auch, dass beim Versand via Post nichts konfisziert wurde, obwohl Rind und auch getrocknete Wurst enthalten waren. Das ist umso erstaunlicher, da sämtliche Produkte auf der Zollinhaltserklärung angegeben waren. Anscheinend wird doch nur stichprobenartig kontrolliert.
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