Samstag, 6. Juli 2013

4. Juli, Unabhängigkeitstag

Normalerweise sind die Straßen am 4. Juli von Menschen gesäumt, welche die US-Flagge im Wind schwenken und dazu die Nationalhymne singen. Begleitet wird das alles von pompösen Paraden und einem spektakulären Feuerwerk. Dieses Jahr gab es nur letzteres (soweit ich weiß), da es seit Mittwoch ununterbrochen geregnet hat.

"Wenn es schon regnet, kann ich mir das Feuerwerk zumindest vom Dach aus angucken", dachte ich mir. Leider hatten noch mehr Leute diese Idee. Auf dem Weg vom 1. in den 8. Stock hielt der Fahrstuhl in der 6. Etage an. Eine Traube von 20 Menschen zwengte sich daraufhin in den Fahrstuhl, welcher - nebenbei bemerkt - für 12 Personen ausgelegt ist. Nachdem sich die Türen des Fahrstuhls geschlossen hatten, bewegte sich jedoch nichts mehr, auch nicht, als die Hälfte der Leute den Fahrstuhl wieder verlassen hatte. Nicht das Gewicht war das Problem (zumindest nicht vorrangig), sondern die Tatsache, dass die Leute zu lange gebraucht hatten, um sich in den Fahrstuhl zu begeben. Ein Schild im Fahrstuhl weist darauf hin, dass sich der Lift außer Betrieb setzt, sollte die Tür länger als 15 Sekunden geöffnet sein, und externer Service benötigt wird. Wer diese schwachsinnige Beschränkung in den Fahrstuhl eingebaut hat, weiß ich nicht. Schließlich sind 15 Sekunden nicht sehr lang.

Achja, das Feuerwerk konnte ich weder vom 6. noch vom 8. Stock beobachten, da zu viele Hochhäuser im Weg waren.

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